
Auf dem Baggersand entsteht ein neuer Solitär im Zusammenklang mit anderen, selbstbewussten Gebäuden, unterschiedlicher Nutzung. Das Haus dient seinem Umfeld und der Fischereihafen prägt seine Gestalt. So behält der Hafen seine identitätsstiftende Rolle an einem der vielen besonderen Orte Travemündes bei gleichzeitger Maßstabsbildung für folgende Bauaufgaben auf dem Spülland vor der Travemünder Altstadtkante.
Auf dem Gelände der ehemaligen Schornsteinbau Hagenow ist eine Wohnanlage mit Betreuten Wohnungen geplant. Die Industriebrache im Innenbereich eines vorstädtischen Wohnquartiers der Stadt Hagenow bietet die Chance zur Verdichtung des Wohnraums innerhalb des Siedlungsbereiches. Der Gutachterbeitrag unseres Büros differenziert die Baumasse in vier Baukörper, welche in einer parkähnlichen Landschaft frei angeordnet werden. Die städtebauliche Einordung entsteht duch die Verfestigung der jahrzehntealten "Trampelpfade" auf dem Gelände. Diese schaffen Querverbindungen zwischen der Haupterschließung im Süden und der übergeordneten Verkehrsachse in Osten des Quartiers. Der ruhende Verkehr wird kompakt in einem Grünelement gefasst.Es ensteht eine innerstädtische, dichte Wohnform inmitten eines Grüns.
Im Randbereich der Altstadt Eutins markiert ein unmittelbar am Bahndamm gelegenes Grundstück den Schlusspunkt des neuen städtischen Zentrums. Die Bebauung am Opernring diente ursprünglich als Lagerspeicher, genutzt von bahnnahen Dienstleistern. Zuletzt beherberten die Räume ein Hotel. Im Rahmen eines konkurrierenden Verfahrens soll die Planungsidee für eine Verwaltungsnutzung in diesem Gebäude entstehen. Der Beitrag unseres Büros reduziert den einfachen Baukörper auf dessen Ziegelhülle und ein neues Öffnungskonzept für die Fassaden. Im Inneren werden die schematischen Raumstrukturen aufgebrochen. Unmittelbar hinter den Fassaden entstehen die Büroräume, während in einer Mittelzone offene Gemeinschaftsflächen geschafften werden. Im Erdgeschoss stehen Nutzungseinheiten für Dienstleister und Einzelhandel bereit. Die aus dem Bestand zu übernehmende Parklösung im 1. OG wird in die Fassadengestaltung integriert.
Am westlichen Ortsrand der Stadt Bad Oldesloe soll ein neuer städtischer Baubetriebshof entstehen. Der Entwurf der Gesamtanlage wird durch die Topographie des Bauplatzes und dessen Lage am Gleisanschluss wesentlich bestimmt. Auf dem langgestreckten und schlanken Grundstück ensteht ein zentrales Hallenensemble. Nach Norden und Westen schließen die Schüttgutboxen und weitere, kleinere Hallen an. Im Bereich des Zugangs im Osten befindet sich ein kompaktes Betriebsgebäude, dieses bildet den Auftakt und die Adresse der Gesamtanlage.
Dem Wettbewerbsgrundstück Alfstraße/Schüsselbuden kommt eine besondere Bedeutung für die zukünftige Entwicklung des Lübecker Gründungsviertels zu. Es bildet den Auftakt für die Neuordnung des Quartiers unterhalb der Marienkirche.
Die Dimensionierung des Ulrich-Gabler-Hauses wird wesentlich durch die im Raumprogramm geforderte, sehr hohe Ausnutzung des Grundstücks bestimmt. Gleichzeitig schaffen kräftige, entwurfs- und funktionsoptimierte Einschnitte in die Gesamtfigur eine differenzierte Erscheinung und bilden nach innen und außen charaktervolle Räume mit Ein-, Aus- und Durchblicken.
Als erste und bedeutendste Zäsur bildet sich die Trennung des Ulrich-Gabler-Hauses von der Polizei in Gestalt zweier separater Häuser entlang einer historischen Parzellengrenze ab. Darüber hinaus wir der Hauptbaukörper entsprechend der hinter der Fassade organisierten Nutzungen strukturiert. Gegenüber dem Westportal der Marienkirche tritt der Eingang als Einschnitt in die Fassade zurück. Der Baukörper fügt sich in die bauliche Struktur seines Umfeldes ein und bietet für folgende Bebauungen maßstäbliche Anküpfungspunkte.
Auf dem Gelände der ehemaligen Pferderennbahn entstehen verschiedene kulturelle und soziale Einrichtungen der Stadt Ahrensburg. Für die Bürgerbegegnungsstätte, Peter-Rantzau-Haus, sieht der Entwurf einen freistehenden, solitären Baukörper mit transparentem Sockelgeschoss und kubisch-kompakten Obergeschoss vor.
Mit dem neuen Grundstück auf dem Gelände des Papenbergs entsteht für den Waldorf Kindergarten Waren die Chance, die bisher genutzten Räumlichkeiten in einem WBS-70-Plattenbau zu verlassen, und der inhaltlichen Arbeit im Sinne der Waldorfpädagogik auch eine räumliche Entsprechung zu verschaffen.
Die Planung sieht eine weitestgehende "Freistellung" des Kindergartens von den städtebaulichen Rahmenbedingungen des angrenzenden Wohnquartiers vor, ohne das Gebäude jedoch inkompatibel zu seiner Umgebung erscheinen zu lassen.
Die Arbeit unseres Büros setzte sich im Auswahlgremium des eingeladenen Verfahrens durch und erhielt den Zuschlag für den weiteren Planungsauftrag.
Beim eingeladenen Ideenwettbewerb mit Realisierungsteil zur Neuerrichtung des Baubetriebshofs in Mölln wurde der Arbeit unseres Büros der 2. Rang zuerkannt.
Der neue Baubetriebshof ist als modulares System, einen Hof umstehender Baukörper konzipiert. Unterkünfte, Büros und Werkhallen erhalten angemessene Orientierungen zur Sonne und zum Umfeld.
Die kompakte städtebauliche Struktur optimiert die internen Abläufe, verringert den Flächenverzehr und zeigt schon jetzt Erweiterungspotential auf.
Die Arbeit von Heske Hochgürtel Lohse Architekten und Ingenieure zur Neuerrichtung der Kindertagesstätte der Musik- und Kunstschule Lübeck e.V. versteht sich als konsequentest-mögliche Haltung bei dem seitens der Ausloberin angestrebten Ziel die Altstadtsilhouette frei zu halten.
Mitten in einem urbanen Umfeld bietet das neue Quartier Saarlandstraße / Alte Wöhr die Chance auf einen menschlichen Lebensraum: städtische, aber doch grün, urban, aber doch maßstäblich - für ein Miteinander in einer aktiven Nachbarschaft, kinderfreundlich geprägt, mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten und errichtet unter allen Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit.
Wettbewerbsteam:
Plan-R-Architekten, Hamburg
Ivan Chlumsky mit Heske Hochgürtel Lohse Architekten und Ingenieure
Sven Andresen Landschaftsarchitekten, Lübeck
Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung in Hamburg (IBA) und der Entwicklung der Hafencity entstehen in Wettbewerben und Workshops praktische und theoretische Arbeiten zum Thema "Architektur im Klimawandel". Für Heske Hochgürtel Lohse Architekten und Ingenieure sind Beiträge von Norbert Hochgürtel und Peter Lohse, in Zusammenarbeit mit Ivan Chlumsky, Teil der IBA LABORE.